Das Nusslexikon - Alles rund um Nüsse!

Es gibt verschiedene Arten von Nüsse. In unserem Lexikon erfahren Sie alles über Nüsse und deren Unterschiede.

Erdnuss

Die Erdnuss, auch Aschanti- oder Kamerunnuss genannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchte und stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Anden um Peru. Als Hülsenfrucht ist die Erdnuss eigentlich keine Nuss, vielmehr steht sie in Verwandtschaft mit der Bohne. Ihr niedriger Anteil an Omega-3-Fettsäuren ist dafür der Beleg. Heute wird die Erdnuss auch weit außerhalb der Anden angebaut und findet sich in allen tropischen und subtropischen Regionen wieder. Ernährungstechnisch ist die Erdnuss allerdings zu differenzieren. Zum einen gehören Erdnüsse zu den magnesiumreichsten pflanzlichen Nahrungsmitteln und sind daher bei vegetarischer Ernährung ein sehr guter Ausgleich. In der Küche ist die Erdnuss äußerst vielseitig anwendbar, für Salate, Saucen, Gebäck und insbesondere in Bezug auf die asiatische Küche. Zum andern können Bestandteile der Erdnuss Allergien auslösen. Bei einer Erdnuss-Allergie lauern leider fast überall Gefahren, denn die Erdnuss ist nicht nur im Erdnussöl verarbeitet, sondern versteckter Bestandteil in vielen industriell gefertigten Lebensmitteln. So kann möglicherweise in Schokolade, Müsli, Nougat oder auch Kakao das Erdnuss-Eiweiß enthalten sein, das nicht auf der Packung aufgeführt ist. Das aus den Samenkernen der Erdnuss gewonnene, fast geschmacks- und geruchfreie Erdnussöl gilt dennoch als eines der wertvollsten Speiseöle überhaupt. Andererseits scheint die Erdnuss auch über einen Inhaltsstoff „Arginin“ bei der Behandlung von Tuberkulose eine Schlüsselrolle zu spielen, da dieser die Krankheitserreger Mycobacterium tuberculosis zerstören kann. Allerdings fehlen hier für eine verbindliche medizinische Indikation noch sehr viele Tests und der direkte Zusammenhang zwischen der Zerstörung des Krankheitserregers und des „Arginin“ ist noch nicht hinreichend erforscht.(pk)

Pistazie

Pistazien gelten schon seit fast 200 Jahren als exklusive Nusssorte. Bereits zu Zeiten Ludwig XIII galt sie als luxuriöse Garnitur zum Verzieren von Schokolade und Pralinen. Die Pistazie wird weltweit als Snack pur gegessen. Sie hat aber noch mehr zu bieten als nur einen außergewöhnlichen Geschmack. Neuste Studien haben ergeben, dass Pistazien das LDL-Cholesterin im Blut senken und damit Herzinfarktrisiken reduzieren kann. Darüber hinaus enthalten Pistazien über 50 Prozent Fett, darunter viele ungesättigte Fettsäuren und ca. 20 Prozent Eiweiß. Sie haben den höchsten Kaliumgehalt aller Nüsse und verfügen über besonders viel Eisen, Phosphor und Magnesium. Die Pistazie stammt aus Mittel- und Zentralasien und wird heute hauptsächlich im Iran, in den USA und in der Türkei angebaut. Die besten Pistazien kommen aus dem Iran und werden fast ausschließlich im eigenen Land verkauft. Ein Teil der iranischen Ernte wird allerdings über die Türkei, mit einem Importvolumen von jährlich etwa 18 Millionen Euro, nach Israel exportiert. Diesen „Pistazienschmuggel“ versucht die USA zu unterbinden und hat klammheimlich, einen regelrechten Pistazienkrieg entfacht. In Europa sind echte iranische Pistazien kaum erhältlich. Dennoch werden sehr häufig Pistazien aus anderen Ländern als iranische Originalware deklariert und für teures Geld verkauft.(pk)

Walnuss

Der Walnussbaum wurde zum „Baum des Jahres 2008“ ausgerufen. Einzelexemplare können über 600 Jahre alt werden, doch liegt das Durchschnittsalter bei 125 bis 150 Jahren. Erst ab dem 15. Lebensjahr setzt er Früchte an. Der Walnussbaum hat zwei Dinge von höchster Qualität zu bieten: edelstes Holz und beste Nüsse. In der cholesterinbewussten Ernährung sind Walnüsse ein wesentlicher Bestandteil. Ihr Cholesterin senkender Effekt ist wissenschaftlich belegt. Wer regelmäßig eine Handvoll Walnüsse isst, verbessert nicht nur seinen Cholesterinspiegel, sondern beugt auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Ende September bis Ende Oktober, wenn die Walnüsse reif zur Ernte sind, platzt das grüne, fleischige Gehäuse auf und gibt die begehrte Nuss frei. Um die Walnuss ranken sich in Aberglaube und Mythos viele Geschichten, ihre medizinischen Qualitäten sind aber eindeutig erwiesen. Die Omega-3-Fettsäuren, die in der Walnuss in großen Mengen vorhanden sind, bekämpfen im Körper nachweislich „freie Radikale“, die unser Zellgewebe empfindlich schädigen können. Zudem gehören die Omega-3- Fettsäuren zu den ungesättigten Fettsäuren, die der Körper zwar sehr dringend benötigt, aber nicht selbst herstellen kann. Die tägliche Menge von 50 Gramm Walnusskernen, so von Seiten der Medizin als täglichen Grundbedarf empfohlen, hilft unter anderem den Herz- und Kreislauferkrankungen und einem zu hohen Cholesterinspiegel vorzubeugen. Die Wahl des Walnussbaums zum „Baum des Jahres“ ist nicht auf die gewinnbringenden Nutzung von Holz und Frucht zurückzuführen, sondern auch die Tatsache, dass sich die Weltjahresproduktion von Walnüssen seit 1961 mehr als verdreifacht hat. Auch das Holz wird deutlich mehr verwendet als bis vor 20 Jahren. Leider wirkte man dieser vermehrten Nutzung des Walnussholzes nicht durch eine nachhaltige Aufforstung entgegen, was dazu führte, dass der Baumbestand in Europa stark zurückging. In der Küche ist die Walnuss wahrscheinlich eine der begehrtesten Nüsse überhaupt. Gerade in der Winterzeit findet man die Walnuss in sehr vielen Gerichten. Sie ist beliebt als knackige Zugabe in Salaten oder in Form von Krusten Lamm oder anderen Fleischsorten und verwandelt Patisserien in ausgesucht leckere Schmankerl. Der Bratapfel wäre ohne die Füllung aus gemahlener Walnuss nur halb so lecker und dem Dessert verleiht die Walnuss den krönenden Abschluss zum Gesttagsschmaus, wie beispielsweise auf einem fruchtigen Blutorangenragout, fusioniert mit weihnachtlichen Gewürzen.(pk)

Macadamianuss

Die Macadamianuss ist die einzige Nutzpflanze Australiens, die global gehandelt wird. Ihren Namen verdankt sie einem norddeutschen Forscher, welcher der Nuss zu Ehren des Wissenschaftler John McAdam, kurz mac.nuss, seinen Namen gab. Die kleine runde Nuss, deren Geschmack an den der Mandel erinnert, ist nicht nur eine der härtesten Nüsse, sondern auch eine der teuersten. Der deutlich höhere Preis im Vergleich zu anderen Nüssen erklärt sich vor allem durch die hohen Ansprüche des Baumes und den schwierigen Anbaubedingungen. Das Wachstum des Macadamianussbaums ist langsam und weltweit gibt es nur wenige von ihnen. Es wurden etwa 86 verschiedene Arten des Macadamianussbaums biologisch gelistet, davon existiert heute nur noch knapp ein Zehntel. Essbare Früchte tragen davon nur zwei Arten. Die größten Produzenten der Macadamianuss sind Hawaii, Australien, Südafrika und Kenia. Die Nüsse werden in Europa meist ohne Schale angeboten, weil die Macadamianüsse mit den hierzulande bekannten Nussknackern nicht zu öffnen sind. Ihre Schale ist zu hart. Die Macadamianuss verfügt über einen sehr hohen Fettanteil, dieser setzt sich größtenteils aus einfach- oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammen, die sich vorbeugend auf Herz- und Kreislauferkrankungen und positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Außerdem ist die Nuss ein guter Lieferant für Eiweiß, Vitamin B, Vitamin E, Eisen, Kalium, Phosphor und Calcium. Das aus der Macadamianuss gewonnene Öl ist für die Küche nicht nutzbar, findet aber in der Kosmetikindustrie weitläufige Anwendung. Verzehrt wird die mac.nuss hierzulande meistens in Verbindung mit Schokolade, als knackige Zugabe in hochwertiger Eiscreme oder einfach nur geröstet und gesalzen als Knabbersnack an der Bar.(pk)

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