Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmarkt

Der erste Schnee ist schon gefallen und die Temperaturen machen Lust auf Glühwein, Spekulatius und co. - Zeit für einen Weihnachtsmarktbesuch! Starcookers hat für Sie eine Sammlung der schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen gestellt.

Außerdem empfehlen wir unsere köstlichen Weihnachts-Rezepte.

Annaberg-Buchholz

© Tourismus Annaberg-Buchholz

Annaberger Weihnachtsmarkt

Wie das Elsass, so sieht sich auch das Erzgebirge als Weihnachtsland. Bereits im 16. Jahrhundert fanden hier die ersten Weihnachtsmärkte statt. Ganze 22.000 Einwohner zählt die Hauptstadt des Erzgebirges, Annaberg-Buchholz. Der Silberbergbau, das Klöppeln und die Herstellung von Holzspielzeug haben das Städtchen berühmt gemacht.
In der Advents- und Weihnachtszeit wird der ganze Ort zu einem einzigartigen Weihnachtsberg mit Musik und Spiel, mit Geschichten, großen Pyramiden, mit Naschereien, Werkstätten und schönen Dingen zum Verschenken. Der romantische Weihnachtsmarkt ist eingebettet in die meist verschneite historische Altstadt am Fuße des 832 Meter hohen Pöhlberges und liegt unmittelbar an der größten spätgotischen Hallenkirche Sachsens. Er gehört zu den schönsten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Rund 80 Händler bieten typische Erzeugnisse aus dem Erzgebirge wie Schwibbogen, Pyramiden, Räuchermännchen, Engel und Bergmann sowie die einmaligen Faltsterne oder die Annaberger Klöppelspitzen an.

Attraktionen

Ganz traditionell wird der Weihnachtsmarkt mit dem Anschieben der prächtigen Marktpyramide am 1. Adventswochenende eröffnet - ein einzigartiges Schauspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Am folgenden Tag dürfen sich dann alle Stollenliebhaber freuen. Denn dann wird der zwei Meter lange Butterstollen angeschnitten und Besucher können die Annaberger Köstlichkeit probieren.

Beim Bergmannsadvent am 2. Adventswochenende werden die neuen Figuren der Bergmännischen Krippe in der St. Annen-Kirche vorgestellt und am 3. Advent empfängt der Weihnachtsmann die Eiskönigen und ihren Schneemann. Am letzten Adventwochenende begeistert der Markt mit der großen Bergparade der sächsischen Bergknapp- und Brüderschaften. Mehr als 1200 Trachtenträger aus ganz Sachsen und Bergbauregionen der gesamten Bundesrepublik treten vor der St. Annenkirche zu einem Bergkonzert auf.

Spezialitäten

Zu den Weihnachtsspezialitäten im Erzgebirge zählen der Christstollen sowie die berühmten Pfefferkuchen (Pfafferkugn) aus Honig, Mandeln, Zimt, Zucker und Kakao.

Infos

www.annaberg-buchholz.de 

Basel

© Christof Sonderegger,
Domenik Pluess, Swiss
Tourismus

Basler Weihnacht

Die Basler Weihnacht ist eines der beliebtesten Schweizer Touristenziele im Dezember. Die nach Zürich und Genf drittgrößte Stadt der Schweiz präsentiert sich in der Adventszeit als einzigartige Weihnachtsstadt. Inmitten der historischen, festlich geschmückten Altstadt bezaubert der Weihnachtsmarkt auf dem Barfüsserplatz und in seinen festlich beleuchteten Gassen mit zahlreichen Ständen für Kunsthandwerk, Backwaren und Glühwein und lockt die Besucher mit seinem prachtvollen Weihnachtsbaum zum Münsterplatz. Die gesamte historische Altstadt ist wunderbar mit Weihnachtsbäumen, Engeln und Lichterketten geschmückt.

Attraktionen

Neben dem Weihnachtsvarieté Palazzo Colombino auf der Rosentalanlage zählen zahlreiche andere Veranstaltungen zu den Highlights in der Weihnachtszeit. Im Theater Basel öffnet sich täglich ein neues Fenster des literarisch-musikalischen Adventskalenders und das Basler Marionetten Theater präsentiert beeindruckende Stücke für Groß und Klein.

Spezialitäten

Besucher der Basler Weihnacht dürfen sich auf wunderbare Schweizer Klassiker wie das Schweizer Raclette oder echte Basler Läckerli, ein lebkuchenartiges Gebäck, freuen.

Infos

www.baslerweihnacht.ch
www.MySwitzerland.com

Berlin

Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg

In Berlin gibt es in der Adventszeit zahlreiche wunderbare Weihnachtsmärkte, die multikultureller nicht sein könnten. Zu den schönsten traditionellen Märkten gehört zweifellos der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg. Er gilt als Weihnachtsmarkt der Genießer. Schlendern und Schlemmen ist hier das Motto. Neben handverlesenen Kunsthandwerkern aus ganz Europa, Anbietern von weihnachtlichen Extravaganzen, nostalgischen und historischen Fahrgeschäften, präsentieren sich hier auswärtige Gastronomen mit eigenen Spezialitäten sowie einheimische Köche in edlen Restaurant-Zelten. Allein das aufwändige Beleuchtungskonzept des Weihnachtsmarktes mit seinem alten Baumbestand und zusätzlich fast fünfzig illuminierten Weihnachtsbäumen schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre, wie es sie nur vor dem Schloss Charlottenburg zu erleben gibt.

Attraktionen

Der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg vereint anspruchsvolle Gastronomie mit edlem Kunsthandwerk. Unter den beheizten Zelt-Pagoden befindet sich das größte Winter-Open-Air-Restaurant Berlins, das nicht nur mit gutem Essen sondern auch einem stilvollen Ambiente begeistert.

Spezialitäten

Neben den üblichen Weihnachtsmarktklassikern wie Glühwein und gebrannten Mandeln, bietet der Gourmet Markt vor dem Schloss Charlottenburg hervorragende Meeresfrüchte, Grill- und Pfannenspezialitäten sowie bestes Weihnachtsgebäck und Pralinen.  

Infos

www.weihnachtsmarkt-vor-dem-schloss-charlottenburg.de
www.berlin.de

Dresden

© Mike Schiller www.striezel-
markt.de Dresdner Backhaus &
Kreutzkamm

Dresdner Striezelmarkt

Sachsens Hauptstadt ist reich an Traditionen, was nicht nur der traditionelle Dresdner Striezelmarkt, Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt, unter Beweis stellt. Zu verdanken sei der Markt den sächsischen Herzögen Friedrich II. und Sigismund. Am 19. Oktober 1434 gestatteten sie in einem landesherrlichen Privileg das Abhalten eines Marktes "am Tage vor dem Heiligen Christabend". Zunächst wurde nur der Festtagsbraten zum Ende der  Fastenzeit im Advent verkauft. Immer mehr Waren kamen dazu, so auch der Striezel, Vorgänger des berühmten Dresdner Stollens.

Rasch entwickelte sich der Striezelmarkt zur Attraktion. Mit großem Glockengeläut wurde im 16. Jahrhundert der nun schon fast eine Woche dauernde Markt eröffnet. 1631 brachten Meißner Töpfer kleines Puppengeschirr auf den Striezelmarkt - sehr zum Verdruss der alteingesessenen Dresdner Händler. 1659 schließlich entschied der Rat offiziell, dass auch Auswärtige ihre Waren feilbieten durften. Über die Jahrhunderte hinweg wurden die Marktzeiten immer weiter verlängert.

Der Striezelmarkt hält all jene alten Handwerkskünste lebendig, die zum Inbegriff für die deutsche Weihnacht geworden sind. Seit Jahrhunderten kommen die Holzschnitzer aus dem nahe gelegenen Erzgebirge, um ihre kleinen Kunstwerke auf dem Markt ihrer sächsischen Hauptstadt zu verkaufen. Eine der berühmtesten Figuren ist der Nussknacker. Peter Tschaikowsky brachte nach einem Dresden-Besuch den Nussknacker 1890 mit seinem berühmten Ballett auf die Bühnen der Welt.

Attraktionen

Ein  typisches Produkt ist die Weihnachtspyramide. Die Erzgebirgsschnitzer verbanden die Tradition weihnachtlicher Kerzenleuchter und Krippendarstellungen mit ihrer Kenntnis der Bergbautechnik: Kerzen lassen durch ihre Wärmekraft Figuren, die auf mehreren Etagen angeordnet sind, drehen. Die älteste Weihnachtspyramide soll 1780 entstanden sein. Ein eigenes Pyramidenmuseum zeigt in der Dresdener Münzgasse direkt gegenüber der Frauenkirche rund 100 dieser Meisterwerke in den unterschiedlichsten Gestaltungen, und dies das gesamte Jahr über.
Zu einem Ausflug in die Historie des weihnachtlichen Kunsthandwerks laden auch das Stadtmuseum Dresden und das Museum für Sächsische Volkskunst im Jägerhof während des Striezelmarkts ein.

Spezialitäten

Der Dresdner Stollen steht noch immer im Mittelpunkt des Striezelmarktes. Zahlreiche Bäcker bieten dieses edle Gebäck auf dem Markt an. Ein goldenes Qualitätssiegel bürgt für Zutaten und Herkunft aus Dresden und seiner unmittelbaren Umgebung. Auf dem Siegel ist August der Starke abgebildet. Er ließ im Jahr 1730 von der Bäckerzunft Dresdens einen Riesenstollen von 1,8 Tonnen für rund 24.000 Gäste anlässlich des Zeithainer Lustlagers backen.

Und so wird der Dresdner Striezelmarkt mit dem traditionellen Stollenanstich eröffnet. Zum Stollenfest am zweiten Striezelmarkt-Samstag trägt die Dresdner Bäckerzunft einen Riesenstollen in einem feierlichen Umzug vom Zwinger durch die Stadt zum Striezelmarkt.

Das erste Mal erwähnt wird der Stollen 1474 als Fastengebäck, das lediglich aus Mehl, Hafer und Wasser bestand. Das durch immer reichere Zutaten vom Striezel zum Stollen gewordene Christbrot wurde zu einem Stück kulinarischer Heimat.

Infos

www.striezel-markt.de

www.dresden.de

www.dresden-tourist.de

www.dresdnerstollen.de

 

 

Erfurt

© Barbara Neumann / Tourismus
Gesellschaft Erfurt

Erfurter Weihnachtsmarkt

Die Landeshauptstadt Thüringens hat einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands. Hier, zwischen reichen Patrizierhäusern und liebevoll rekonstruierten Fachwerkhäusern, zwischen Mariendom und Severikirche, diesem monumentalen und unverwechselbaren Bauensemble und zugleich Wahrzeichen Erfurts, findet einer der schönsten Weihnachtsmärkte Europas statt.

Mittelpunkt sind die ca. 25 Meter hohe, festlich beleuchtete Weihnachtstanne und die Krippe mit 14 handgeschnitzten, fast lebensgroßen Holzfiguren. Zu den Attraktionen des Marktes gehört außerdem eine 12 Meter hohe Weihnachtspyramide mit geschnitzten Figurengruppen, die auf 5 Etagen weihnachtliche Szenen und Erfurter Persönlichkeiten der Geschichte darstellen.

Vom Domplatz über den Fischmarkt bis hin zum Anger bieten Händler in mehr als 200 Holzhäusern alles an, was zum Advent und zum Weihnachtsfest gehört, darunter die einheimischen Handwerkserzeugnisse - von Christbaumschmuck über Blaudrucktextilien zu Töpferwaren und mundgeblasenen Weihnachtskugeln.

Attraktionen

Besonders sehenswert ist die internationale Sonderausstellung "Florales zur Weihnachtszeit" in den mittelalterlichen Gewölben unterhalb des Erfurter Domberges. Namhafte Floristinnen und Floristen aus Erfurt und seinen weltweiten Partnerstädten inszenieren hier moderne und historische Arrangements aus Naturmaterialien und weihnachtlichem Dekor.

Spezialitäten

Gefragt sind vor allem die bekannten Thüringer Spezialitäten, wie der Christstollen, hier "Erfurter Schittchen" genannt, die Pfefferkuchen sowie die Thüringer Bratwurst.
Eine Besonderheit des Erfurter Weihnachtsmarktes ist die Öko-Backstube, in der nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene Plätzchen backen können und dazu noch viele Informationen erhalten.

Infos

www.erfurter-weihnachtsmarkt.eu
www.erfurt-tourist-info.de

Innsbruck

Innsbrucker Christkindlmarkt
Christkindlmarkt Altstadt @ Alexander Tolmo

Innsbrucker Christkindlmarkt

Der Innsbrucker Christkindlmarkt zählt durch seine mittelalterliche Kulisse der Altstadt und den Blick auf die Tiroler Bergwelt zu den schönsten Weihnachtsmärkten Europas. Im Schatten des berühmten Goldenen Dacherls reihen sich rund 70 rustikale Weihnachtsstände mit einem umfangreichen Kunsthandwerksangebot und zahlreichen Tiroler Schmankerln.

Attraktionen

Besonders beeindruckend ist der rund 14 Meter hohe Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz, der im Funkeln seiner tausenden Svarowski Kristalle in vollem Glanz erstrahlt. Zudem begeistern 28 Märchenfiguren und verschiedene live vorgetragene Märchenstücke auch die kleinen Besucher des Innsbrucker Weihnachtsmarktes.

Spezialitäten

Zu einem guten Glühwein lassen sich die traditionellen Tiroler Kiachln und Krapfen ganz besonders gut schmecken.

Infos

www.christkindlmarkt.cc

Lübeck

© Lübeck Tourismus

Weihnachtsmarkt & Märchenwald

Lübeck gilt als die Weihnachtsstadt des Nordens. Seit 1648 findet in der Hansestadt ein Weihnachtsmarkt statt. Die gesamte Altstadt, Teil des UNESCO-Kulturerbes, ist mit über 500 Tannen und Tausenden von Lichterketten geschmückt. Angeboten werden Christbaumschmuck, Kunsthandwerk sowie Glühwein, Bratäpfel, Pfannkuchen und das berühmte Marzipan.

Eingebunden in den Weihnachtsmarkt ist der Lübecker Märchenwald am Fuße der Marien-Kirche. Hier erwachen die berühmtesten Märchenfiguren der Gebrüder Grimm zum Leben: Schneewittchen, Dornröschen, Aschenputtel oder König Drosselbart. Und überall duftet es nach Crepes und Kräuterbonbons. Außerdem wird die Fassade von St. Marien mit einem 36 mal 20 Meter großen Adventskalender geschmückt.

Attraktionen

Weihnachtsbasar im Haus Niederegger:

Mit Marzipan gefüllte Adventskalender, Tannenzapfen aus Schokolade, Baumkuchen und Pralinees warten auf die Besucher. Im Marzipan-Salon im 2. Stock sind Persönlichkeiten wie Thomas Mann und Wolfgang Joop lebensgroß in Marzipan gegossen zu bewundern. Das Haus Niederegger sorgt seit 1806 für höchsten Marzipan-Genuss.  

Spezialitäten

Lübecker Marzipan
Das Marzipan, eine Mischung aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser, stammt aus dem Orient und wurde mit Kreuzzügen über Venedig nach Europa gebracht. Seit dem 14. Jahrhundert galt es als Nachspeise an fürstlichen Tafeln. Das “Lübecker Marzipan” ist seit dem 19. Jahrhundert weltberühmt.

Infos

www.luebeck-tourismus.de
www.niederegger.de

München

© Fritz J. Witzig & C. Reiter /
Tourismusamt München

Christkindlmarkt am Marienplatz

Wenn es dunkel wird und der Schnee auf den Dächern der Marktstandln leuchtet, ist der Münchner Christkindlmarkt auf dem Marienplatz am schönsten.

Die Anfänge sollen mit den sogenannten Nikolausmärkten bereits im 14. Jahrhundert liegen. Zum ersten Mal erwähnt wird 1642 in den Annalen der Stadt eine Nikolaidult in der Kaufinger Straße beim Schönen Turm.  Im Gegensatz zu den anderen Münchner Dulten und Jahrmärkten durfte dieser Markt nur von Münchner Händlern beschickt werden.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelte die Nikolaidult auf den heutigen Promenadeplatz um. "Oberammergauer Ware und Nürnberger Lebkuchen, baumwollene Kinderkleider, Kripperlfiguren und Kaminfeger aus Zwetschgen und Mandeln, Nikolaus-, Nonnen- und Einsiedlerbildchen" gehörten – wie der Chronist Michael Schattenhofer herausfand - zum Sortiment des Nikolausmarktes von 1805. Dieser Mark gilt als Vorgänger des heutigen Christkindlmarktes. Erst seit 1972 findet er in der heutigen Form auf dem Marienplatz statt.  

Das Warenangebot hat sich in den fast 200 Jahren nicht grundlegend geändert. Lebkuchen und Zwetschgenmanderl, Holzwaren aus Oberammergau, Südtirol und dem Erzgebirge und alles weitere, was zur Advents- und Weihnachtszeit gehört, wird heute an über hundert Ständen auf dem Marienplatz angeboten.

Attraktionen

Eine besondere Stellung nimmt der große Bereich der Kripperl und des Krippenzubehörs ein. Der Kripperlmarkt am Rindermarkt, ein paar Schritte vom Marienplatz entfernt, gilt als einer der größten in Deutschland und hat eine lange Tradition.

Spezialitäten

Neben gebrannten Mandeln und Lebkuchen, dürfen auf dem Münchner Christkindlmarkt natürlich die Zwetschgenmanderl nicht fehlen.

Infos

www.muenchen-tourist.de

Nürnberg

© Congress – und
Tourismuszentrale Nürnberg

Nürnberger Christkindlesmarkt

Rund zwei Millionen Besucher strömen jährlich auf den Nürnberger Christkindlesmarkt und machen ihn damit zu einem der berühmtesten und meistbesuchten Weihnachtsmärkte der Welt. 1628 wurde er als “Kindles-Marck” erstmals schriftlich erwähnt. Eröffnet wird er traditionell auf dem Balkon der Frauenkirche zum 1. Advent vom Nürnberger Christkind, einem Mädchen zwischen 16 und 19 Jahren in weiß-goldenem Gewand mit langen blonden Locken und goldener Krone, das alle zwei Jahre neu gewählt wird.

Der besondere Charme des Christkindlesmarkts liegt in der historischen Kulisse auf dem Nürnberger Hauptmarkt mit Frauenkirche, Schönem Brunnen und Blick auf die gotische Altstadtkirche St. Sebaldus. Rund 180 Holzbuden mit rot-weißen Stoffdächern locken mit Spielzeug, Kunsthandwerk, Krippen, Christbaumschmuck und Rauschgoldengel sowie Süßigkeiten. Als Mitbringsel sehr beliebt sind die “Nürnberger Zwetschgenmännle”, Figuren aus getrockneten Pflaumen. Alle Produkte aus Plastik oder künstliche Tannen sind tabu!

Zur Stärkung während des Marktbummels werden Nürnberger Rostbratwürste, Glühwein, Früchtebrot und Lebkuchen angeboten.

Attraktionen

Immer interessanter wird der Markt der Partnerstädte Nürnbergs. Städte aus Ländern wie China, Nicaragua, Schottland oder der Ukraine präsentieren ihre kulinarischen Genüsse und ihre Kunsthandwerke.
Sehr beliebt ist eine Fahrt mit einer historischen Postkutsche. Ausstellungen im Rathaus und in Museen begleiten den Christkindlesmarkt.

Spezialitäten

Nürnberger Lebkuchen
Der in aller Welt bekannte Nürnberger Oblaten-Lebkuchen wurde von fränkischen Klosterbrüdern im Mittelalter erfunden. Sie setzten die Teigmasse auf Oblaten (“hostia oblata”), um zu verhindern, dass der Teig auf dem Backblech anklebt. Sie schufen damit ein Backwerk, das schon bald zu den beliebtesten Spezialitäten Bayerns zählte.
Seit Beginn der Gewerbefreiheit in Bayern im Jahre 1867 werden für die Produktion der Nürnberger Lebkuchen auch Maschinen eingesetzt. Ab Ende August rühren sich heute 4.000 fleißige Hände in Nürnbergs Lebkuchenindustrie für das traditionsreiche Gebäck. Etwa 2.000 Oblatenlebkuchen laufen pro Minute über die Backstraßen der großen Hersteller.
Dazu gehören Marken wie Haeberlein-Metzger, Weiss, Wolff (Lambertz-Gruppe), Schmidt und Wicklein (Lebkuchen Schmidt), Schumann, Burg Lebkuchen, Wappen Lebkuchen (ifri-Schumann) und Bio Premium Oblaten- und Elisen-Lebkuchen (Nürnberger Bio Originale AS-Premium), die alle in den Stadtgrenzen von Nürnberg beheimatet sind. Seit 1929 ist der Begriff “Nürnberger Lebkuchen” als Herkunftsbezeichnung geschützt.
Die Lebkuchendosen und –büchsen sind zu Sammlerobjekten geworden.

Infos

www.christkindlesmarkt.de
www.tourismus-nuernberg.de

Salzburg

Christkindlmarkt Salzburg
Foto: www.christkindlmarkt.co.at, Salzburg

Salzburger Christkindlmarkt

Rund um den Dom- und Residenzplatz lädt auch dieses Jahr wieder der traditionelle Salzburger Christkindlmarkt zu einem besinnlichen Weihnachtsbummel mit Glühwein und Österreichischen Schmankerln. Bereits seit dem 15. Jahrhundert begeistert der Markt seine Besucher und gehört damit neben denen in Wien, Paris, Nürnberg und Amsterdam zu den ältesten Vorweihnachtsmärkten. Der Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln in der atemberaubenden Kulisse der Salzburger Altstadt macht den Markt  genauso empfehlenswert wie die alljährlichen Auftritte der heimischen Chöre und Kindergruppen. Und an den zahlreichen Kunsthandwerkständen finden Sie sicher noch das eine oder andere fehlende Geschenk für den heiligen Abend.

Attraktionen

Der traditionelle Krampuslauf ist zwar nicht für jeden Besucher ein freudiges, dafür aber in jedem Fall ein aufregendes und lustiges Erlebnis! Als Begleitung des Nikolauses ist es die Aufgabe des Krampus jene Kinder zu bestrafen, die nicht brav genug waren und damit vom Nikolaus belohnt werden. Mit Ruten, Glockenläuten und gruseligen Masken sorgen sie für ein schaurig aber auch schönes Erlebnis.

Spezialitäten

Neben den klassischen Köstlicheiten wie Glühwein, Punsch und gebrannten Mandeln lockt der Salzburger Weihnachtsmarkt selbstverständlich auch mit regionalen Schmankerln wie Kaiserschmarrn oder echten Salzburger Mozartkugeln.

Infos

www.christkindlmarkt.co.at

Wien

© Günther Ezsöl & Gerhard
Weinkirn / Tourismus Wien

Christkindlmarkt am Schloss Schönbrunn

Ein sehr traditionell belassener und damit einer der schönsten Wiener Christkindlmärkte ist der Weihnachtsmarkt am Schloss Schönbrunn. Der Lichterglanz des Weihnachtsbaumes vor dem barocken Schloss erscheint als perfekte Kulisse für das romantische Adventdorf, das mit Besinnlichem und Bekömmlichem lockt. Die über 60 Aussteller präsentieren Traditionelles aus dem österreichischen Kunsthandwerk.

Attraktionen

Ein besonderes Highlight des Marktes ist die von Schnitzmeister Franz Oberschneider aus Tirol gefertigte Krippe mit ca. 250 Figuren.

Spezialitäten

Die Besucher des Marktes werden mit zahlreichen Wiener Schmankerln verwöhnt. Punsch, kandierte Früchte, Lebkuchen und gebratene Maroni sowie Weihnachtsplätzchen aus den Zuckerbäckereien lassen das Herz eines jeden Weihnachtsliebhabers höher schlagen.

Infos

www.wien.info
www.weihnachtsmarkt.co.at

Zürich

© Swiss Tourismus

Christkindlimarkt im Zürcher Hauptbahnhof 

Nächster Halt: Weihnachtsmarkt! Die altehrwürdige Zürcher Hauptbahnhofshalle lädt auch dieses Jahr wieder zum Zürcher Christkindlimarkt. Als größter Indoor Weihnachtsmarkt Europas eignet sich der Markt hervorragend für einen stimmungsvollen Weihnachtsbummel, gut geschützt vor Schnee, Wind und Regen.

Der große Weihnachtsbaum mit seinen 6000 funkelnden und glitzernden Ornamenten gehört zu den festlichen Höhepunkten. Die 15 Meter hohe Tanne ragt wie ein weihnachtliches Wahrzeichen über das bunte Marktgeschehen mit dem Karussell. Die mit Kunstschnee bedeckten Markthäuser bieten Weihnachtsdekorationen, Schmuck und Kerzen sowie eine Vielzahl schöner Geschenkideen und natürliche viele kulinarischen Genüsse.

Attraktionen

Zweifellos stellt der etwa 15 Meter hohe Weihnachtsbaum mit seinen tausenden funkelnden Swarovski Kristallen die größte Attraktion des Weihnachtsmarktes dar.

Und im “Emmentaler Stöckli” kann man probieren, welcher Käse am besten schmeckt oder den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Spezialitäten

Zu den angebotenen vorweihnachtlichen Genüssen gehören Glühwein und Punsch ebenso wie die frisch gebackenen Weihnachts-Guetzli (Plätzchen), die jedem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Zu finden sind auch Maroni und Magenbrot – und die berühmten Alt Züricher Tirggel. Das traditionelle Honiggebäck ist bereits 1461 schriftlich erwähnt worden. Die Holzmodel (Formen) für diese Honig- und Gewürzplätzchen verwendeten oft Motive aus der Bibel oder Wappen.

Infos

www.christklindlimarkt.ch
www.MySwitzerland.com

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